Musikalisches Feuerwerk in der Kreuzkirche

Bläserquintett Brassmen unterhielt mit Klassikern, Pop, Swing und Dixie / Persönliche Geschichten erzählen vom Glauben

Hille-Rothenuffeln (sbo). Fünf Blechbläser mit Entertainerqualitäten gaben sich am Montagabend in der Rothenuffelner Kreuzkirche die Ehre.

Von Stefanie Bollmeier

Der Name ihrer Tour „kontrastreich“ war Programm. Welch ein Erlebnis — wer das Konzert der Brassmen nicht gehört hat, hat etwas verpasst. Nahezu die gesamte Band­breite dessen, was Musiker mit Blech­blas­instrumenten spielen können, brachten die fünf Brassmen zu Gehör.

Auf ihrer aktuellen Tournee „kontrastreich“ machten die Blechbläser in Rothenuffeln Station und setzten einen musikalischen Kontrast­punkt zur üblichen Rosen­montags­musik. Außerdem feierten sie gemeinsam mit dem CVJM Rothenuffeln dessen 40-jähriges Bestehen.

Bekanntes Gesicht aus Oberlübbe

Die meisten Brassmen hatten einen weiten Weg zurück­gelegt, doch unter ihnen gab es mit dem Bundes­posaunenwart des CVJM, Klaus-Peter Diehl aus Oberlübbe, für das heimische Publikum auch ein bekanntes Gesicht. Mit ihm auf der Bühne standen die vier Militär­musiker Markus Motschenbacher an der Trompete, Richard Meindl an der Tuba, Micha Klappert am Horn sowie Johannes Langendorf an der Trompete. Auf höchsten musikalischem Niveau musizierten die fünf und bewegten sich dabei sowohl auf nationalem wie auch auf inter­nationalem Terrain sehr sicher.

Egal ob die Klassiker wie Mozart oder Beethoven oder Pop, Swing und Dixie — die Musiker setzten vor ausver­kauftem Haus einen Glanzpunkt nach dem nächsten und über­trugen die sichtbare Freunde an der Musik auf das Publikum, das mit donnerndem Applaus und zunehmend lauter werdenden Bravo-Rufen nicht sparte.

Dabei glänzten die Brassmen nicht nur durch ihr wunderbar viel­seitiges Repertoire, sondern auch durch ihren großen Unter­haltungs­wert. Der „Stierkampf“ der beiden Trompeten war nicht nur genial in Szene gesetzt, sondern sorgte für einen nahezu nicht enden wollenden Applaus. Schau­spielerisches Talent und flotte Sprüche — so zum Beispiel die Erläuterung zum „Blech­blas­instrument-Feuchtig­keits-Auffang­gerät“ — machten den Abend zu einem unver­gess­lichen Gesamt­erlebnis.

Dabei glänzten die Brassmen nicht nur durch ihr wunderbar viel­seitiges Repertoire, sondern auch durch ihren großen Unter­haltungs­wert. Der „Stierkampf“ der beiden Trompeten war nicht nur genial in Szene gesetzt, sondern sorgte für einen nahezu nicht enden wollenden Applaus. Schau­spielerisches Talent und flotte Sprüche — so zum Beispiel die Erläuterung zum „Blech­blas­instrument-Feuchtig­keits-Auffang­gerät“ — machten den Abend zu einem unver­gess­lichen Gesamt­erlebnis.

Von traditioneller Militär­musik und Gospels wie „Go, tell it on the mountain“ über den „Blues for Brass“ und den „Ungarischen Tanz“ von Johannes Brahms bis hin zur Erkennungs­melodie der Brassmen „Jesus zu dir kann ich kommen, wie ich bin“ blieben keine Wünsche offen.

Bereits seit 1994 sind die Brassmen aktiv, und vermutlich konnte sich niemand aus dem Publikum vorstellen, dass es mit ihnen jemals langweilig werden könnte. Im Gegenteil: Das Blech­bläser-Ensemble machte mit seinen persön­lichen Geschichten Lust auf den christlichen Glauben und auf mehr Musik. Für ein ebenso gelungenes Ambiente in der Kreuzkirche dankte Mit­organisator und Leiter des Posaunen­chores Rothenuffeln, Stephan Fabry, den Mitgliedern des Heimat­vereins Rothenuffeln.

© Mindener Tageblatt, www.mt-online.de