"Neue Westfälische" vom

Blasmusik mit Witz und Botschaft

CVJM Rehme feierte sein 125-jähriges Bestehen mit „brAssMEN“ und Familienfest

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Bad Oeynhausen-Rehme. Die Vorfreude war Jens Meier-Böke anzumerken: „Diese Gruppe ist ein richtiger Höhepunkt“, sagte der Vorsitzende des CVJM Rehme und meinte die „brAssMEN“, fünf Musiker aus ganz Deutschland, die am Samstagabend in der Laurentiuskirche konzertierten und dabei gekonnt unterhielten.

Der Auftritt der „brAssMEN“ bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens des CVJM. Zwei Stunden lang präsentierte das Quintett Blechblasmusik vom Feinsten: Egal ob Klassik, Jazz, Swing oder Gospel, die Musiker überzeugten die rund 400 Besucher mit ihrer Vielseitigkeit und zahlreichen lustigen Einlagen. So bewiesen die „brAssMEN“, dass man auch mit einer alten Toilette Musik machen kann: Für ihr selbstentwickeltes Musikinstrument, die „Latrinette“, ernteten sie gleich reihenweise Lacher. Doch die Bläser verbindet nicht nur ihre Freundschaft und die Liebe zur Musik, sondern auch der Glaube an Christus: „Unser Gott kann auch Menschen gebrauchen, die nicht nur glänzen, die auch Macken haben“, erklärt Posaunist Klaus-Peter Diehl. „Es lohnt sich, Jesus zu folgen“, vermittelte auch Horn-Spieler Micha Klappert.

Mit Unterhaltung für Jung und Alt ging es auch am Sonntag im Familiengottesdienst weiter, der von Superintendent Andreas Huneke geleitet wurde. Mit einem Familienfest bei Spielen, Bratwurst, Kaffee, Kuchen und einer Fotowand zur 125-jährigen Geschichte des christlichen Vereins junger Menschen feierten die Gemeindemitglieder den ganzen Tag lang.

Rund 50 Mitglieder zählt der CVJM Rehme im Jubiläumsjahr, weitere sind immer willkommen. „Unsere Säulen sind die starke Jugendarbeit und der Posaunenchor“, erklärte Jens Meier-Böke. Der Posaunenchor spielte diesmal nicht — mit den „brAssMEN“ war aber auch für hochwertigen Ersatz gesorgt.

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